Mein 8 Zoll GSO Dobson Teleskop

GSO Dobson GSD 200C - 8" Dobson gekauft beim Teleskop Service Ransburg im November 2008
(geschrieben im August 2010)




Es handelt sich hierbei um ein Dobson Teleskop von GSO ( Guan Sheng Optik ) mit einem 200mm Spiegel (8 Zoll) und einem kugelgelagerten Okularauszug (OAZ) nach Crayford. Der Vorteil dieses Gerätes ist neben des guten Preisleistungsverhältnis (Kostenpunkt ca. 300,- EUR)  vor allem

•    die solide Bauweise,
•    das Gerät ist innerhalb weniger Minuten aufgebaut und
•    die sehr einfache Bedienung.

Ausstattung des Gerätes:

•    Öffnung/Brennweite: Öffnung 200mm / Brennweite 1200mm, f/6
•    Fangspiegel/Abschattung: Durchmesser: ca. 50mm, Abschattung ca. 25%
•    Hauptspiegel ist aus BK-7
•    der OAZ nimmt 2“ Okulare und zusammen mit einem Adapter auch 1,25“ Okulare
•    Gewicht des Tubus ca. 10 Kg
•    Gewicht der Rockerbox ca. 11 Kg
•    als Gleitlager im Azimut fungiert ein Rollenlager
•    8x50 optischer Sucher
•    Aufbauanleitung in deutscher Sprache

Empfehlenswertes Zubehör:

•    den 8x50 Sucher unbedingt mit einem Winkelsucher versehen
     oder gleich ein Leuchtpunktsucher / Telrad anbringen

•    Justierlaser zur Justierung des Gerätes in der optischen Achse
•    Die Azimutale Lagerung gleich durch Teflonpads und Ebony-Star austauschen
     (passendes Set gibt es z.B. bei ICS)

•    Schwärzung des Tubusinneren durch selbstklebende Veloursfolie zur Steigerung des Kontrastes
     (Folie gibt es bei Obi und Praktiker)

Was leistet so ein Teleskop am Himmel:

Mit 200mm Öffnung (8 Zoll) lassen sich unter dunklen Himmel Planetarische Nebel, Kugelsternhaufen, galaktische Nebel und Galaxien beobachten. Der Messierkatalog (110 Objekte) läßt sich z.B. einwandfrei beobachten. Paradeobjekt hierzu ist der Orionnebel (Messier 42) der sich als weit ausgedehntes Nebelgebiet mit vielen filigrane Strukturen zeigt. Bei sehr dunklen Himmel ist ein Großteil des NGC Katalogs (über 7000 Objekte) erreichbar. So ist z.B. der Cirrusnebel (ein Supernovaüberrest) mit [OIII]-Filter sehr detailreich zuerkennen. Die Whirlpoolgalaxie (Messier 51) offenbart unter guten Himmel ihre beiden Spiralarme.

Bei Planeten zeigt das Gerät z.B. beim Saturn problemlos seine Ringe und die Saturnmonde. Bei Mars sind die Polkappen und die ausgedehnten dunklen Strukturen (z.B. Syrtis Major) zu sehen. Die Venus zeigt ihre Phasen. Bei Jupiter sind die Äquatorialstreifen, der „große roter Fleck“ und die Galileischen Monde (vier) zu beobachten.
Am Mond lasen sich zahlreiche Details erkennen wie Krater, Meere und Rinnen.

Bilder: bay. Alpen am 09.08.2010